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	<title>Straße Archive - Max Deisenhofer</title>
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	<title>Straße Archive - Max Deisenhofer</title>
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		<title>Deisenhofer macht sich für Bayerns Spitzensport stark</title>
		<link>https://www.max-deisenhofer.de/sport/deisenhofer-macht-sich-fuer-bayerns-spitzensport-stark/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Endres]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2020 09:55:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Region]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Bayern werden im Gegensatz zu anderen Ländern unter Spitzensport nur die Bundesligen 1 bis 2 sowie die 3. Fußball-Liga verstanden. Dadurch, dass sich der Freistaat über die Empfehlung des DOSB hinwegsetzt, hindert er viele Top-Talente an der Ausübung ihres Sports.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem 2. November gelten deutschlandweit zusätzliche Corona-Regeln. Bund und Länder haben sie mit ihrem Beschluss vom 15. November bestätigt. Neben der wichtigsten Maßnahme, nämlich die Kontakte zu anderen Menschen zu reduzieren, beabsichtigen die Regierungen vor allem, einen länderübergreifenden Konsens zu schaffen. Bei Betrachtung der jeweiligen Verordnungen der Länder und bei Rücksprache mit Vereinen und Verbänden wird allerdings schnell klar: Im professionellen und semiprofessionellen Sport ist genau das nicht gelungen. „Spitzensport, der vom bundesweiten Wettbewerb lebt und explizit deutschlandweit zugelassen ist, wird an vielen Stellen von den unterschiedlichen Auslegungen der Länder ausgebremst. Dadurch, dass die Sportministerinnen und Sportminister keine klare Einigung erzielen, werden insbesondere die Talente in den 3. Bundesligen – mit Ausnahme des Fußballs – zum Individualsport im Freien verdonnert“, sagt Max Deisenhofer, sportpolitischer Sprecher der Grünen-Landtagsfraktion.<br />
Neben der Tatsache, dass die örtlichen Behörden entgegen der ursprünglichen Absichten von Bund und Ländern über die Kategorisierung in Spitzen- und Breitensport befinden müssen oder oft ehrenamtliche Funktionäre mit der unklaren Rechtslage konfrontiert werden, besorgt ihn, dass bayerischen Vereinen und Verbänden gegenüber Nachbarn wie Baden-Württemberg und Thüringen ein klarer Wettbewerbsnachteil droht. In einem <a href="https://www.max-deisenhofer.de/wp-content/uploads/2020/11/20201118-Chancengleichheit-bayerischer-Sport-Herrmann.pdf" target="_blank" rel="noopener">offenen Brief hat sich Deisenhofer nun an den Bayerischen Sportminister Joachim Herrmann (CSU)</a> gewandt. „Für die Staatsregierung wäre es ein Leichtes, der Empfehlung des DOSB zu folgen und sowohl die 3. Bundesligen aller Sportarten als auch die Fußball-Regionalliga Bayern formell dem Spitzensport zuzurechnen“, so der Grünen-Abgeordnete. In der Heimat des ehemaligen Bayernliga-Handballers wird die Misere besonders deutlich. Während Drittligist TSV Blaustein (Baden-Württemberg) seit 2. November in voller Mannschaftsstärke üben darf, muss sich der 40 Kilometer entfernte VfL Günzburg mit individuellen Laufeinheiten an der frischen Luft begnügen. Der Deutsche Handballbund selbst hat den Spielbetrieb vorübergehend ausgesetzt, beabsichtigt aber in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen, zum 9./10. Januar den Wettkampf wiederaufzunehmen.</p>
<p><a href="https://www.max-deisenhofer.de/wp-content/uploads/2020/11/20201118-Chancengleichheit-bayerischer-Sport-Herrmann.pdf" target="_blank" rel="noopener">Offener Brief an Sportminister Joachim Herrmann</a></p>
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		<title>Staatsstraße 2036 nur deckensanieren</title>
		<link>https://www.max-deisenhofer.de/region/staatsstrasse-2036-nur-deckensanieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Max Deisenhofer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2020 12:39:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Region]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Max Deisenhofer hält die aktuellen Ausbaupläne der Staatsstraße 2036 für völlig überteuert und für ökologischen Wahnsinn.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine <a href="https://www.max-deisenhofer.de/wp-content/uploads/2024/02/Schuhknecht_staatsstrasse2036.pdf" target="_blank" rel="noopener">Anfrage zum Plenum</a> der Abgeordneten Stephanie Schuhknecht (Grüne) hat die aktuelle Erkenntnis gebracht, dass der geplante Ausbau der Staatsstraße 2036 zwischen Heretsried und Emersacker (Landkreis Augsburg) mit Baukosten von über 10 Mio. Euro völlig überteuert und noch dazu ökologischer Wahnsinn wäre.</p>
<p>Stephanie Schuhknecht: „Wir Grüne fordern eine einfache Deckensanierung der Staatsstraße 2036, die nicht nur deutlich günstiger wäre, sondern darüber hinaus auch weder zusätzliche Fläche versiegeln, noch den dort sehr artenreichen Naturraum zerstören würde. Die aktuellen Ausbaupläne würden die Straße gerade einmal um 50 bis max. 100cm verbreitern und eine enge S-Kurve zwischen Emersacker und Lauterbrunn etwas abflachen. Das alles aber zum Preis von zahlreichen Fällungen alter und landschaftsprägender Bäume, enormer Fläche und der teilweisen Zerstörung von Lebensraum seltener Tierarten wie beispielweise der Gelbbauchunke. Das alles steht in keinem Verhältnis zum Nutzen. Die Verkehrssicherheit im Bereich der S-Kurve könnte auch durch eine völlig kostenfreie Geschwindigkeitsbegrenzung verbessert werden. Der im aktuellen Ausbauplan vorgesehene Radweg kann verkehrssicher und kostensparend auch auf einer anderen Wegeroute realisiert werden. Wir fordern die Staatsregierung auf, die Ausbaupläne ad acta zu legen und an diesem Streckenabschnitt endlich einmal zu zeigen, dass Straßensanierung in Zeiten des Arten- und Klimaschutzes auch anders geht!“</p>
<p>Max Deisenhofer, Abgeordneter aus dem Landkreis Augsburg, ergänzt: „Dass die Staatsregierung die Staatsstraße bei einer Sanierung unbedingt ausbauen will, ist absoluter Wahnsinn. Dadurch wird mit Steuergeldern die Landschaft zerstört und enorme Fläche versiegelt. Im Landschaftsschutzgebiet Augsburg Westliche Wälder können wir das auf keinen Fall akzeptieren. Wir Grüne fordern eine andere Logik: Straßensanierungen, die ohne zusätzlichen Flächenverbrauch und mit den geringst-möglichen Eingriffen in die Natur geplant werden, sollten prioritär und am schnellsten umgesetzt werden. Das wäre echtes Flächensparen und echter Natur- und Klimaschutz, den sich die Söder-Regierung ja so gerne ans Revers heftet.“</p>
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